Schwertknecht, Sappeur, Gehilfe des Zeugmeisters Daniel Uriel Gabriel von Rattenberg zu Rabing

(memento mori ÔÇŽ denk daran, dass du sterblich bist!
Kenne deinen Feind und kenne dich selbst, und der Sieg wird immer Dir geh├Âren.
*stolz grinsend* ÔÇŽ und ich wei├č alles ├╝ber dich!)
Neuzeitlicher Name: Daniel Rattenberger
Rang: Schwertknecht, Sappeur, Gehilfe des Zeugmeisters (Tross)
Kontakt: Email
Waffen: langes Schwert, zwei Schwerter, eigener K├Ârper
Lieblingsbeschäftigung: reparieren, reparieren, reparieren

Als ├Ąltester Sohn derer von Rattenberg genossen ich und meine Br├╝der trotz der harten Zeiten ein gepflegtes Leben. Wir wurden von unserem Oheim, bei dem wir unseren Knappendienst leisteten, immer mit H├Ąrte getadelt und in strenger Disziplin geschult. Im Alter von 14 begann unsere Ausbildung in den Waffenk├╝nsten, und wir wurden hart trainiert. Als ich vollj├Ąhrig war, kehrte ich zu meinem Vater zur├╝ck und erhielt das Kommando ├╝ber eine zw├Âlf Mann starke Reitertruppe, ausgesandt um unsere Grenzen zu sichern, da die Osmanen in unsere Gebiete eindrangen. Doch das Gl├╝ck war uns nicht hold, denn als ich an der Grenze meinen Umritt tat, wurde unser Gut von Truppen des Patriarchen von Aquileia niedergebrannt, mit dem mein Vater in Fehde war. Mir erging es ebenso nicht rosig. Ich und meine M├Ąnner wurden von den Osmanen ├╝berrascht und praktisch niedergemacht. W├Ąhrend des Kampfes wurde ich an der Schulter verletzt und von einem Freund meines Vaters in Sicherheit gebracht. Wir verbargen uns einige Tage in den W├Ąldern bis wir uns auf den Weg nach Hause machen konnten. Dort angekommen, sahen wir die Verw├╝stung, die uns in dem Glauben lie├č, dass die Osmanen schon da gewesen w├Ąren. Mit dem Freund meines Vaters begaben wir uns an den Ort, wo unsere Familie hingebracht werden sollte, falls wir angegriffen w├╝rden. Zu meiner Zufriedenheit trafen wir dort meinen Vater, meine Mutter und meinen j├╝ngsten Bruder an. Von ihnen erfuhr ich, dass wir als Ketzer und Gottesl├Ąsterer verdammt worden waren, um den Anlass der Landerschlie├čung des Patriarchen zu gerechtfertigen.

Mein j├╝ngerer Bruder wurde nicht gefunden, als meine Eltern vom Gut fliehen mussten. Ich gab die Hoffnung nicht auf, dass er noch am Leben war. Wir suchten Zuflucht bei den Verwandten meiner Mutter in K├Ąrnten im Gurktal. Dort lie├č ich meine Familie bei unseren Verwandten, die nun in deren Herrschaft in Sicherheit und gut umsorgt waren. Ich machte mich auf den Weg, um nach meinem Bruder zu suchen. Ein halbes Jahr lang schlug ich mich als bezahlter K├Ąmpe durch und war immer auf der Suche nach meinem Bruder.

Eines Tages kam ich an einer Taverne vorbei, wo ich auf einige Soldknechte der Compania Carantania traf. Durch mein loses Mundwerk geriet ich in einen Streit mit dem Feldwaibel, und bald danach flogen Bierkr├╝ge und St├╝hle durch die Taverne. Als ich mich auf den Feldwaibel st├╝rzen wollte, schlug mich der Wirt mit einem Fass Met k. o. Als ich wieder zu mir kam, stellte ich fest, dass die Suche nach meinem Bruder ein Ende gefunden, denn er war den Soldknechten beigetreten. Nach einem kl├Ąrenden Gespr├Ąch mit dem Hauptmann wurde auch ich bei der Compania aufgenommen.

Im echten Leben war ich Tischler und Projektbearbeiter, jetzt bin ich stolzer Soldat beim ├ľBH im Auslandseinsatz. In meiner Freizeit spiele ich allerart von Rollen- und Strategiespielen am PC. Seit einigen Jahre mache eine Reiterausbildung bei meiner Cousine. Nebenbei schuf ich mir meine eigenen vier W├Ąnde im Elternhaus.